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/wesentlichkeitsanalyse-doppelt

Durchführung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS 1 §§ 25–53 – Impact Materiality (Auswirkungen des Unternehmens auf Mensch und Umwelt) und Financial Materiality (Risiken/Chancen aus Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen). Use when ein Unternehmen erstmals

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How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/wesentlichkeitsanalyse-doppelt

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Durchführung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS 1 §§ 25–53 – Impact Materiality (Auswirkungen des Unternehmens auf Mensch und Umwelt) und Financial Materiality (Risiken/Chancen aus Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen). Use when ein Unternehmen erstmals

SKILL.md

wesentlichkeitsanalyse-doppelt.SKILL.md
name: wesentlichkeitsanalyse-doppelt
description: "Durchführung der doppelten Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS 1 §§ 25–53 – Impact Materiality (Auswirkungen des Unternehmens auf Mensch und Umwelt) und Financial Materiality (Risiken/Chancen aus Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen). Use when ein Unternehmen erstmals CSRD-pflichtig ist oder die jährliche Wesentlichkeitsanalyse aufgesetzt wird."
language: de
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/csrd:wesentlichkeitsanalyse-doppelt

Zweck

Die doppelte Wesentlichkeit ist der Anker jedes CSRD-Berichts. Themen, die als wesentlich identifiziert werden, lösen die ausführliche Berichtspflicht nach den themenbezogenen ESRS aus (E1–E5, S1–S4, G1). Eine fehlerhafte Wesentlichkeitsanalyse macht den gesamten Bericht angreifbar — und führt zu Prüfungseinschränkungen.

> **⚠️ Aktualität (Stand 2026-07) — vor der Wesentlichkeitsanalyse steht die neue Schwellenprüfung:** Das **Omnibus-I-Paket** ist abgeschlossen. Die **Änderungs-RL (EU) 2026/470** wurde am **26.02.2026** im Amtsblatt veröffentlicht und ist am **18.03.2026** in Kraft getreten; sie **ersetzt** die frühere „Stop-the-Clock"-RL (EU) 2025/794. Die Wellen-Systematik (Wave 1 / Wave 2 / Wave 3) ist als Betroffenheitsmaßstab **überholt**. > > - **CSRD-Anwendungsbereich neu:** **> 1.000 Beschäftigte UND > 450 Mio. EUR Nettoumsatz** (kumulativ). Die vom Europäischen Parlament vorgeschlagene Schwelle von 1.750 Beschäftigten wurde **abgelehnt**. Umsetzungsfrist **19.03.2027**. > - **Wave-1-Rückfall:** Unternehmen, die für das **Geschäftsjahr 2024** berichtet haben, aber die neuen Schwellen nicht erreichen, sind für **GJ 2025 und GJ 2026 nicht berichtspflichtig** (vorbehaltlich nationaler Umsetzung). > - **Praxisfolge für diese Skill:** Eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse ist **erst dann aufzusetzen, wenn die Schwellenprüfung nach neuem Recht positiv ausfällt.** Der teuerste Fehler des Jahres 2026 ist eine vollständige Wesentlichkeitsanalyse für ein Unternehmen, das gar nicht mehr berichtspflichtig ist. Siehe `/csrd:esrs-berichtspflicht`. > - **ESRS-Überarbeitung läuft noch.** Die Datenpunkt-Struktur und Teile der Wesentlichkeitsvorgaben in ESRS 1 werden voraussichtlich vereinfacht. Verweise auf konkrete Randziffern von ESRS 1 sind daher `[unverifiziert - prüfen]` und gegen die jeweils geltende Fassung der Delegierten VO (EU) 2023/2772 abzugleichen. > - **Wertschöpfungsketten-Cap:** Datenanfragen an kleinere Geschäftspartner sind auf die gesetzliche Obergrenze begrenzt; diese dürfen weitergehende Anfragen zurückweisen. Stakeholder- und Lieferantenerhebungen sind entsprechend zu dimensionieren. > - **CSDDD-Inputs verschieben sich:** Die CSDDD-Schwelle liegt nun bei **> 5.000 Beschäftigten UND > 1,5 Mrd. EUR** (Umsetzung 26.07.2028, materielle Pflichten 26.07.2029). LkSG-Risikoanalysen bleiben als Input verfügbar; die BAFA-Berichtseinreichung nach §§ 12, 13 LkSG ist dagegen seit **03.09.2025 eingestellt**.

Eingaben

  • Geschäftsmodell, Wertschöpfungskette (Upstream + Downstream)
  • Branche und geographische Tätigkeit
  • Bestehende Stakeholder-Befragungen
  • Risikomanagement-Output (für Financial Materiality)
  • Ergebnis der vorherigen Wesentlichkeitsanalyse (Kontinuitätsprinzip)
  • LkSG-Risikoanalyse (Schnittstelle)

Ablauf

0. Vorfrage: Besteht die Berichtspflicht überhaupt noch? (RL (EU) 2026/470)

Vor jedem Methodikschritt ist die **Schwellenprüfung nach neuem Recht** durchzuführen:

  • **> 1.000 Beschäftigte UND > 450 Mio. EUR Nettoumsatz** — kumulativ, seit Inkrafttreten der Änderungs-RL (EU) 2026/470 am **18.03.2026**.
  • Frühere Berichtspraxis, Wellenzuordnung oder die alte NFRD-Schwelle sind **kein** Betroffenheitsnachweis.
  • Fällt das Unternehmen heraus, ist die Wesentlichkeitsanalyse **nicht** gesetzlich geschuldet. Sie kann freiwillig fortgeführt werden (Bankenrating, Kundenanforderungen, Konzernvorgaben) — dann aber ausdrücklich als **freiwillig** zu deklarieren, mit reduziertem Umfang und ohne Prüfungspflicht.
  • Ergebnis dieser Vorfrage schriftlich festhalten; Details in `/csrd:esrs-berichtspflicht`.

1. Konzept doppelte Wesentlichkeit (ESRS 1 § 25)

Ein Thema ist wesentlich, wenn **mindestens eine** der beiden Perspektiven es erfasst:

  • **Impact Materiality (§§ 27–43)** — das Unternehmen hat **tatsächliche oder potenzielle, positive oder negative, kurz- oder langfristige** Auswirkungen auf Menschen oder Umwelt entlang der eigenen Tätigkeit und der Wertschöpfungskette.
  • **Financial Materiality (§§ 44–53)** — Nachhaltigkeitsthemen können zu **Risiken** oder **Chancen** führen, die die finanzielle Lage, Performance, Cashflows, Zugang zu Finanzierung oder Kapitalkosten beeinflussen.

2. Universal-Themen aus ESRS-Standards

Ausgangsliste der zu prüfenden Themen aus den themenbezogenen ESRS:

| Cluster | ESRS | Thema | |---|---|---| | E – Umwelt | ESRS E1 | Klimawandel | | | ESRS E2 | Umweltverschmutzung | | | ESRS E3 | Wasser und Meeresressourcen | | | ESRS E4 | Biologische Vielfalt und Ökosysteme | | | ESRS E5 | Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft | | S – Soziales | ESRS S1 | Eigene Belegschaft | | | ESRS S2 | Beschäftigte in der Wertschöpfungskette | | | ESRS S3 | Betroffene Gemeinschaften | | | ESRS S4 | Verbraucher und Endnutzer | | G – Governance | ESRS G1 | Geschäftsgebaren |

3. Schwellenwerte und Bewertung

  • **Schwellenwert** = Punkt, ab dem ein Thema „wesentlich" ist. Festlegung durch das Unternehmen, **mit Begründung**.
  • Impact: Schweregrad × (Umfang + Umfang + Umkehrbarkeit) × Wahrscheinlichkeit (bei potenziellen Impacts).
  • Financial: Höhe × Wahrscheinlichkeit × Zeithorizont.

4. Stakeholder-Einbindung (ESRS 1 § 24)

  • **Tatsächliche Stakeholder** (eigene Belegschaft, Lieferanten, Kunden, Investoren, Gemeinden)
  • **Stille Stakeholder** für Umwelt-Themen (Natur, künftige Generationen)
  • Methoden: Befragung, Workshop, NGO-Konsultation, Datenanbieter-Analyse

5. Verzahnung mit anderen Pflichten

  • **EU-Taxonomie*
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AI skills for German legal practice and EU compliance. 66 plugins, 291 skills: general law, Fachanwaltschaften, high-volume practice areas, EU frameworks (KI-VO, NIS2, KRITIS, DORA, CSRD, Data Act, BFSG, MiCAR) and VDuG collective redress. Claude, Gemini, GPT. Statutes linked to primary sources; case law marked verified or [unverifiziert].

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