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/verdachtsmeldung-fiu

Prüfung und Entwurf einer Verdachtsmeldung an die FIU nach § 43 GwG – niedrige Meldeschwelle ('Tatsachen darauf hindeuten'), Form über goAML, § 46 Stillhaltefrist (3 Werktage), § 47 Tippoff-Verbot, § 48 Haftungsfreistellung, Berufsrechts-Sondervorschrift § 43 II GwG für RAe /

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$ npx -y skills add borghei/AI-Skills-German-Law --skill verdachtsmeldung-fiu --agent claude-code

How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/verdachtsmeldung-fiu

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Prüfung und Entwurf einer Verdachtsmeldung an die FIU nach § 43 GwG – niedrige Meldeschwelle ('Tatsachen darauf hindeuten'), Form über goAML, § 46 Stillhaltefrist (3 Werktage), § 47 Tippoff-Verbot, § 48 Haftungsfreistellung, Berufsrechts-Sondervorschrift § 43 II GwG für RAe /

SKILL.md

verdachtsmeldung-fiu.SKILL.md
name: verdachtsmeldung-fiu
description: "Prüfung und Entwurf einer Verdachtsmeldung an die FIU nach § 43 GwG – niedrige Meldeschwelle ('Tatsachen darauf hindeuten'), Form über goAML, § 46 Stillhaltefrist (3 Werktage), § 47 Tippoff-Verbot, § 48 Haftungsfreistellung, Berufsrechts-Sondervorschrift § 43 II GwG für RAe / Notare / StB. Use when ein Verpflichteter eine auffällige Geschäftsbeziehung oder Transaktion bewerten und ggf. melden muss."
language: de
agents:
  researcher: ../../agents/researcher.md
  drafter: ../../agents/drafter.md
  reviewer: ../../agents/reviewer.md
provider_variants:
  - claude
  - gemini
  - openai
test: ./test.md

/geldwaesche-aml-kyc:verdachtsmeldung-fiu

Zweck

Der Skill prüft die Meldepflicht nach § 43 I GwG („Tatsachen, die darauf hindeuten"), entwirft den Meldetext für das elektronische FIU-Portal **goAML** und stellt die flankierenden Pflichten sicher: **Unverzüglichkeit** (§ 43 I GwG), **Stillhaltefrist** drei Werktage (§ 46 GwG), **Tippoff-Verbot** (§ 47 GwG), **Anonymitäts- und Haftungsschutz** der meldenden Person (§§ 47 II, 48 GwG). Berufsrechtliche Sondervorschriften für Anwälte / Notare / StB (§ 43 II GwG) werden gesondert geprüft.

Eingaben

  • Verpflichteten-Typ nach § 2 GwG (mit besonderer Markierung bei § 2 I Nr. 10–12 GwG: RAe / Patentanwälte / Notare / StB / WP)
  • konkreter Anlass (Transaktionsmuster, KYC-Auffälligkeit, Drittinformation, Medien)
  • bisherige KYC-Erkenntnisse (Sorgfaltspflichtniveau, Transparenzregister)
  • Zeitdruck (geplante Transaktion / Beurkundungstermin)
  • bei Berufsgeheimnisträgern: liegt eine Konstellation des § 43 II GwG vor (wissentliche Beteiligung an GW)?

Sub-Agent-Architektur

Researcher liefert § 43 GwG mit § 46 (Stillhaltepflicht) und § 47 (Tippoff-Verbot, Anonymitätsschutz), § 48 (Haftungsfreistellung), Berufsrechts-Sondervorschriften (§ 43e BRAO, § 14a BNotO), FIU-Anwendungshinweise, Rspr. (BVerwG zur Meldeschwelle) und Kommentarstellen. Drafter entwirft den goAML-Meldetext (Sachverhalt → Auffälligkeiten → Risikoindikatoren, **ohne** rechtliche Subsumtion). Reviewer prüft Pflicht-Blocker § 43 (Unverzüglichkeit), § 46 (3 Werktage), § 47 (Tippoff) und Berufsrechts-Privileg.

Ablauf

1. Meldeschwelle (§ 43 I GwG)

Tatbestand: „Tatsachen, die darauf hindeuten, dass …"

  • ein Vermögensgegenstand aus einer **Vortat zur Geldwäsche** (§ 261 StGB) herrührt,
  • die Transaktion / Geschäftsbeziehung der **Terrorismusfinanzierung** dient, oder
  • der Vertragspartner seiner Pflicht zur **Offenlegung des wirtschaftlich Berechtigten** nicht nachgekommen ist.

Die Schwelle ist **niedrig**: kein konkreter Tatverdacht iSv § 152 II StPO, sondern objektive Anhaltspunkte. Pflicht entsteht **unabhängig** vom Wert der Transaktion. Maßgeblich ist die ex-ante-Sicht des Verpflichteten. Auslegung der Schwelle: BVerwG, Urt. v. — Az. `[unverifiziert – BVerwG-Rspr. zur Auslegung in juris prüfen]`; FIU-AuA.

2. Unverzüglichkeit (§ 43 I GwG)

„Unverzüglich" = ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 I BGB-Maßstab analog). Praktisch: binnen weniger Geschäftsstunden bis -tage nach Erkennen der Indikatoren, intern eskaliert über den GW-Beauftragten. Verzögerung ist Ordnungswidrigkeit § 56 GwG; bei Vorsatz und Vortat-Bezug ggf. § 261 StGB / § 258 StGB.

3. Form (§ 45 GwG, goAML)

Meldung **elektronisch** über das FIU-Portal **goAML** (Generalzolldirektion / FIU, www.zoll.de/fiu). Papierform nur in technischen Ausnahmefällen. Die Meldung enthält:

  • Identifikation des meldenden Verpflichteten und der meldenden Person
  • Identifizierungsdaten der Beteiligten (Vertragspartner, WB, Begünstigte)
  • Sachverhaltsdarstellung in Tatsachen
  • Auffälligkeiten und Risikoindikatoren (FIU-Indikatorenkatalog beachten)
  • Anlagen (Belege, KYC-Dokumentation)

Eine **rechtliche Subsumtion** gegenüber der FIU ist nicht zu liefern — Tatsachen genügen.

4. Stillhaltefrist (§ 46 GwG, 3 Werktage)

Nach Meldung darf die gemeldete Transaktion **drei Werktage** nicht durchgeführt werden (§ 46 I GwG), beginnend mit dem auf die Meldung folgenden Werktag. Innerhalb dieser Frist können Staatsanwaltschaft / Zoll-FIU vorläufige Maßnahmen anordnen. **Ausnahmen** (§ 46 II GwG):

  • die Aussetzung würde die strafrechtliche Verfolgung erschweren — dann Durchführung zulässig, aber **nachträgliche** Information FIU
  • die Aussetzung ist tatsächlich nicht möglich (z. B. automatisierter Lastschriftrückgabeprozess)

5. Tippoff-Verbot (§ 47 GwG)

**Weder** dem Kunden / Vertragspartner / wirtschaftlich Berechtigten **noch** sonstigen Dritten darf offengelegt werden, dass eine Meldung erfolgt ist oder erwogen wird. Ausnahmen eng:

  • Informationsaustausch innerhalb eines Konzerns / Konzernverbundes nach § 47 III GwG (auf Need-to-know-Basis)
  • Informationsaustausch mit anderem Verpflichteten gleicher Berufsgruppe in dem Verfahren betreffenden Verpflichtungen `[unverifiziert – konkrete Norm prüfen]`
  • Erörterung mit der Aufsichtsbehörde / Strafverfolgung

Verstoß: Ordnungswidrigkeit § 56 GwG, ggf. Strafbarkeit § 258 StGB (Strafvereitelung).

6. Anonymitäts- und Haftungsschutz (§§ 47 II, 48 GwG)

Die Identität der meldenden natürlichen Person wird **geschützt** (§ 47 II GwG); Weitergabe nur unter engen Voraussetzungen. Die Meldung führt **nicht** zur zivilrechtlichen, strafrechtlichen oder disziplinarrechtlichen Verantwortung des Meldenden, sofern nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig unwahr gemeldet (§ 48 GwG).

7. Berufsgeheimnisträger (§ 43 II GwG)

Für **Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer** gilt die Meldepflicht nicht, soweit sich der Sachverhalt auf **Informationen bezieht, die sie im Rahmen der Tätigkeit der Rechtsberatung oder Prozessvertretung** erhalten haben. **Ausnahme**: Der Berufsträger weiß, dass der Mandant die Rechtsberatung **bewusst** für GW / TF in Anspruch nimmt — dann Meldepflicht. Maßgeblich ergänzend: § 43e BRAO, § 14a BNotO, § 50 BORA.

Die Abgrenzung ist berufsrechtlich heikel: Falschmeldung kann § 4

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