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/rvg-gebuehrenberechnung

Berechnung der gesetzlichen Anwaltsvergütung nach dem RVG – Gegenstandswert §§ 22, 23 RVG i.V.m. §§ 3 ff. ZPO, Wertgebühr § 13 RVG und Anlage 2, Geschäftsgebühr VV 2300 im Rahmen 0,5 bis 2,5 mit Schwellengebühr 1,3 und den Bemessungskriterien des § 14 RVG, Verfahrensgebühr VV

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How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/rvg-gebuehrenberechnung

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Berechnung der gesetzlichen Anwaltsvergütung nach dem RVG – Gegenstandswert §§ 22, 23 RVG i.V.m. §§ 3 ff. ZPO, Wertgebühr § 13 RVG und Anlage 2, Geschäftsgebühr VV 2300 im Rahmen 0,5 bis 2,5 mit Schwellengebühr 1,3 und den Bemessungskriterien des § 14 RVG, Verfahrensgebühr VV

SKILL.md

rvg-gebuehrenberechnung.SKILL.md
name: rvg-gebuehrenberechnung
description: "Berechnung der gesetzlichen Anwaltsvergütung nach dem RVG – Gegenstandswert §§ 22, 23 RVG i.V.m. §§ 3 ff. ZPO, Wertgebühr § 13 RVG und Anlage 2, Geschäftsgebühr VV 2300 im Rahmen 0,5 bis 2,5 mit Schwellengebühr 1,3 und den Bemessungskriterien des § 14 RVG, Verfahrensgebühr VV 3100, Terminsgebühr VV 3104, Einigungsgebühr VV 1000/1003, Anrechnung nach Vorbem. 3 Abs. 4 VV, Auslagen VV 7000 bis 7002 und Umsatzsteuer VV 7008, mit deterministischer Berechnung über scripts/legal_calc. Use when eine Kostennote, ein Kostenvoranschlag oder eine Gegenkontrolle einer fremden Gebührenrechnung zu erstellen ist."
language: de
agents:
  researcher: ../../agents/researcher.md
  drafter: ../../agents/drafter.md
  reviewer: ../../agents/reviewer.md
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/kostenrecht-rvg:rvg-gebuehrenberechnung

Zweck

Die Gebührenrechnung ist der Teil des Mandats, in dem ein Rechenfehler unmittelbar Geld kostet und ein Wertfehler den gesamten Ansatz verschiebt. Dieser Skill trennt die beiden Ebenen sauber: Der **Gegenstandswert** und die **Rahmengebührenbestimmung nach § 14 RVG** sind juristische Wertungen und bleiben Eingabe; die Tabellenlookups und die Arithmetik übernimmt der deterministische Rechner. Ergebnis ist eine prüffähige Kostennote nach § 10 RVG oder die Gegenkontrolle einer fremden Rechnung.

Eingaben

  • Angelegenheit: außergerichtlich, gerichtlich (Instanz), oder beides nacheinander
  • Gegenstand und bezifferter Wert; bei unbezifferten Ansprüchen die Schätzgrundlagen
  • Mehrere Gegenstände in derselben Angelegenheit? (§ 22 Abs. 1 RVG — Zusammenrechnung)
  • Umfang und Schwierigkeit der Tätigkeit, Bedeutung der Sache, Einkommens- und Vermögensverhältnisse, besonderes Haftungsrisiko (§ 14 Abs. 1 RVG)
  • Ist eine außergerichtliche Geschäftsgebühr angefallen, die anzurechnen ist? (Vorbem. 3 Abs. 4 VV)
  • Vergleich geschlossen? Gegenstand bereits anhängig? (VV 1000 vs. VV 1003)
  • Auslagen: Kopien, Reisen, Post; Vorsteuerabzugsberechtigung des Mandanten
  • Besteht eine Vergütungsvereinbarung? Dann greift dieser Skill nur als Vergleichsmaßstab

Sub-Agent-Architektur

Der **Researcher** ([`../../agents/researcher.md`](../../agents/researcher.md)) ordnet den Gegenstand der einschlägigen Wertvorschrift zu (§ 23 RVG mit Verweis auf GKG/FamGKG, hilfsweise § 23 Abs. 3 RVG) und belegt die Gebührentatbestände aus dem VV RVG. Der **Drafter** ([`../../agents/drafter.md`](../../agents/drafter.md)) bestimmt die Rahmengebühr nach § 14 RVG mit Begründung, ruft den Rechner auf und formuliert die Kostennote. Der **Reviewer** ([`../../agents/reviewer.md`](../../agents/reviewer.md)) prüft Wertansatz, Anrechnung, Abgeltungsbereich (§ 15 RVG) und die Formanforderungen des § 10 RVG.

Ablauf

1. Gegenstandswert bestimmen ([§ 22 RVG](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__22.html), [§ 23 RVG](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__23.html))

§ 23 Abs. 1 RVG verweist für gerichtliche Verfahren auf die **Wertvorschriften des Gerichtskostenrechts** — also §§ 39 ff. GKG, die ihrerseits über [§ 48 Abs. 1 GKG](https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__48.html) auf §§ 3 bis 9 ZPO zurückverweisen. Die Kette lautet damit: RVG → GKG → ZPO.

| Konstellation | Norm | Wert | |---|---|---| | Bezifferte Zahlungsklage | [§ 3 ZPO](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__3.html) | Nennbetrag der Hauptforderung | | Zinsen, Kosten, Früchte als Nebenforderung | [§ 4 Abs. 1 ZPO](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__4.html) | bleiben außer Ansatz | | Wiederkehrende Leistungen | [§ 9 ZPO](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__9.html) | 3,5-facher Jahreswert | | Miet- und Pachtverhältnisse | [§ 41 GKG](https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__41.html) | idR Jahresentgelt, gedeckelt | | Nichtvermögensrechtliche Gegenstände | § 23 Abs. 3 S. 2 RVG | nach billigem Ermessen, Auffangwert 5.000 EUR |

§ 22 Abs. 1 RVG: In **derselben Angelegenheit** werden die Werte mehrerer Gegenstände **zusammengerechnet**. Ob eine oder mehrere Angelegenheiten vorliegen, richtet sich nach §§ 15, 16 bis 18 RVG und ist die wertmäßig folgenreichste Vorfrage der ganzen Rechnung.

2. Wertgebühr aus Anlage 2 ableiten ([§ 13 RVG](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__13.html))

Die 1,0-Gebühr wird aus [Anlage 2 zu § 13 RVG](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/anlage_2.html) abgelesen. Zwei Regeln, die in Handrechnungen regelmäßig falsch angewandt werden:

1. **Aufrundung auf die angefangene Wertstufe.** Ein Gegenstandswert von 10.001 EUR fällt bereits in die nächste Stufe. 2. **Oberhalb der höchsten tabellierten Stufe** gilt ein fester Zuschlag je angefangene 50.000 EUR (§ 13 Abs. 1 S. 3 RVG). Die Mindestgebühr beträgt 15 EUR (§ 13 Abs. 2 RVG).

3. Gebührentatbestände zuordnen ([VV RVG](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/anlage_1.html))

| VV-Nr. | Gebühr | Satz | |---|---|---| | 2300 | Geschäftsgebühr (außergerichtlich) | Rahmen **0,5 bis 2,5**, Schwellengebühr 1,3 | | 3100 | Verfahrensgebühr erste Instanz | 1,3 | | 3101 | Verfahrensgebühr bei vorzeitiger Beendigung | 0,8 | | 3104 | Terminsgebühr | 1,2 | | 1000 | Einigungsgebühr, Gegenstand nicht anhängig | 1,5 | | 1003 | Einigungsgebühr, Gegenstand anhängig | 1,0 |

4. Rahmengebühr VV 2300 nach § 14 RVG bestimmen ([§ 14 RVG](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__14.html))

Die Geschäftsgebühr VV 2300 ist eine **Rahmengebühr**. Der Anwalt bestimmt sie nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung aller Umstände, **vor allem** des Umfangs und der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit, der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers sowie eines besonderen Haftungsrisikos (§ 14 Abs. 1 S. 1, 3 RVG).

Die **Schwellengebühr** nach Anm. zu VV 2300 begrenzt das Ermessen: Eine Gebühr von **mehr als 1,3** kann nur gefordert werden, wenn die Tätigkeit **umfangreich oder schwierig** war. Das ist keine Regelvermutung für 1,3, sondern eine Sperre

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