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/risikoanalyse-lksg

Risikoanalyse nach § 5 LkSG – Identifikation menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern; anlassbezogene Erweiterung auf mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG). Use when ein Unternehmen die jährliche Risikoanalyse

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How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Risikoanalyse nach § 5 LkSG – Identifikation menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern; anlassbezogene Erweiterung auf mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG). Use when ein Unternehmen die jährliche Risikoanalyse

SKILL.md

risikoanalyse-lksg.SKILL.md
name: risikoanalyse-lksg
description: "Risikoanalyse nach § 5 LkSG – Identifikation menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern; anlassbezogene Erweiterung auf mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG). Use when ein Unternehmen die jährliche Risikoanalyse aufsetzt oder ein anlassbezogenes Risiko bei einem mittelbaren Zulieferer eingegangen ist."
language: de
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/lieferkettengesetz:risikoanalyse-lksg

Zweck

Die Risikoanalyse ist der Anker des LkSG. Eine unzureichende Risikoanalyse macht die nachfolgenden Pflichten (Prävention, Abhilfe, Beschwerdeverfahren) angreifbar — und führt regelmäßig zu BAFA-Anfragen mit Bußgeldrisiko nach **§ 24 LkSG**: bis zu **800.000 EUR** (Abs. 2 Satz 1 Nr. 1) für Pflichtverletzungen wie Abhilfemaßnahme nicht ergriffen, **500.000 EUR** für Risikoanalyse-Verletzung (Nr. 2), **100.000 EUR** in den übrigen Fällen. Bei juristischen Personen mit durchschnittlichem Jahresumsatz **> 400 Mio. EUR** kann eine Geldbuße nach § 24 Abs. 3 LkSG bis zu **2 % des weltweiten durchschnittlichen Jahresumsatzes** verhängt werden — beschränkt auf Verstöße gegen Abhilfepflichten (Abs. 1 Nr. 6, Nr. 7 lit. a).

> **⚠️ Aktualität (Stand 2026-07) — die Risikoanalyse gilt unverändert fort; nur die Berichtseinreichung ist entfallen:** Das **BAFA** hat die Prüfung von Unternehmensberichten nach **§§ 12, 13 LkSG mit Wirkung zum 03.09.2025 vollständig eingestellt**; der Einreichungszugang **ist geschlossen**. Grundlage ist ein **Kabinettsbeschluss vom 03.09.2025 nebst Weisung an das BAFA**, mit der die Bundesregierung nach eigener Formulierung „der Gesetzesnovelle vorgreift". > > **Wichtige Abgrenzung:** Es handelt sich um eine **exekutive Weisung, nicht um eine Gesetzesaufhebung**. Die §§ 12, 13 LkSG stehen formal weiter im Gesetz; sie werden lediglich nicht mehr vollzogen und können mangels Einreichungsweg auch nicht erfüllt werden. Die geplante Novelle war zum Stand 07/2026 **nicht als verkündetes Gesetz nachweisbar** — Inkrafttretensstand `[unverifiziert - prüfen]`. > > **Für diese Skill entscheidend:** Die **Risikoanalyse nach § 5 LkSG** ist von alledem **nicht betroffen**. Sie besteht ebenso fort wie die anlassbezogene Prüfung mittelbarer Zulieferer (§ 9), die Präventions- und Abhilfemaßnahmen (§§ 6, 7), das Beschwerdeverfahren (§ 8), die interne **Dokumentation (§ 10)** sowie die behördliche **Kontrolle und Anordnungsbefugnis (§§ 14, 15)**. Der Wegfall der Berichtseinreichung ist **kein** Grund, die Risikoanalyse auszusetzen — im Gegenteil: sie ist nun der zentrale Nachweis gegenüber dem BAFA im Kontrollverfahren. Ordnungswidrigkeiten sollen künftig auf besonders schwere Verstöße konzentriert werden. > > **CSDDD-Ausblick:** Nach **Omnibus I** (Änderungs-RL (EU) 2026/470, in Kraft 18.03.2026) liegt die CSDDD-Schwelle bei **> 5.000 Beschäftigten UND > 1,5 Mrd. EUR Nettoumsatz**; Umsetzungsfrist **26.07.2028**, materielle Pflichten ab **26.07.2029**. Die alte Phasierung (6.000 / 900 Mio. EUR, 2027/2028) ist überholt.

Eingaben

  • Geschäftsbereich (Branchen, Geographie, Produkte/Dienstleistungen)
  • Direkte Zulieferer (Liste, Länder, Risikoprofile)
  • Bekannte Vorfälle / Beschwerden / NGO-Berichte
  • Ergebnis der vorherigen Risikoanalyse
  • CSDDD-Anwendungszeitraum (für Vorbereitung)

Ablauf

1. Geltungsbereich (§ 1 LkSG)

  • Hauptverwaltung in DE und **≥ 1.000 Beschäftigte** im Inland (seit 2024)
  • Konzernzurechnung: Beschäftigte verbundener Unternehmen in DE werden berücksichtigt (§ 1 Abs. 3 LkSG)

2. Geschützte Rechtspositionen (§ 2 LkSG)

  • **Menschenrechtliche Risiken** § 2 Abs. 2 (Verbot Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Diskriminierung, unzureichende Arbeitssicherheit, Vorenthalten angemessenen Lohns, Verstoß gegen Vereinigungsfreiheit, Folter, rechtswidrige Landnahme, Einsatz von Sicherheitskräften mit Übergriff)
  • **Umweltbezogene Risiken** § 2 Abs. 3 (Minamata-Übereinkommen Quecksilber, Stockholmer Konvention POPs, Basler Konvention Abfälle)

3. Risikoanalyse-Stufen (§ 5 LkSG)

**Stufe 1 – eigener Geschäftsbereich:**

  • Standorte, Tochterunternehmen
  • Beschäftigte, Subunternehmer auf dem Werksgelände

**Stufe 2 – unmittelbare Zulieferer:**

  • Vertragliche Direktbeziehung
  • Risikobewertung mind. **jährlich** und **anlassbezogen**

**Stufe 3 – mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG):**

  • Nur **anlassbezogen** bei "substantiierter Kenntnis" eines möglichen Verstoßes
  • Trigger: NGO-Bericht, Medienbericht, interne Hinweise, Audit-Findings

4. Methodik der Risikobewertung

Pro Risiko bewerten:

1. **Schweregrad** – wie gravierend ist der mögliche Verstoß? 2. **Umkehrbarkeit** – wie umkehrbar ist der Schaden? 3. **Wahrscheinlichkeit** – wie wahrscheinlich tritt er ein? 4. **Beitragsleistung** – verursacht / trägt bei / steht in unmittelbarer Geschäftsbeziehung? 5. **Einflussvermögen** – wie viel Einfluss hat das Unternehmen?

5. Priorisierung (§ 5 Abs. 2 LkSG)

Risiken werden nach Angemessenheits-Kriterien priorisiert:

  • Art und Umfang der Geschäftstätigkeit
  • Einflussvermögen
  • typische Schwere und Umkehrbarkeit
  • Wahrscheinlichkeit
  • Art des Verursachungsbeitrags

6. Dokumentation (§ 10 LkSG)

  • **Dokumentationspflicht** intern (§ 10 Abs. 1) — **gilt unverändert fort** und ist der maßgebliche Nachweis im BAFA-Kontrollverfahren nach §§ 14, 15 LkSG.
  • Aufbewahrung **7 Jahre**.
  • **Berichtspflicht (§§ 12, 13 LkSG):** Das **BAFA** nimmt seit dem **03.09.2025 keine Berichte mehr entgegen und prüft keine mehr**; der Einreichungszugang ist geschlossen. Eine Einreichung ist weder möglich noch gefordert — Mandanten ist **nicht** dazu zu raten.
  • **Beratungsfolge:** Berichtsinhalte als **interne Dokumentation nach § 10 LkSG** vorhalten. Ein bereits erstellter Bericht ist nicht wertlos, sondern wird zur Dokumentationsgrundlage.
  • **Nicht als Aufhebung darstellen:** Es handelt sich um eine exekutive Weisung, nicht um eine Gesetzesaufhebung; zwischen *nich
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