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Risikoanalyse nach § 5 LkSG – Identifikation menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern; anlassbezogene Erweiterung auf mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG). Use when ein Unternehmen die jährliche Risikoanalyse
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Risikoanalyse nach § 5 LkSG – Identifikation menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern; anlassbezogene Erweiterung auf mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG). Use when ein Unternehmen die jährliche Risikoanalyse
name: risikoanalyse-lksg description: "Risikoanalyse nach § 5 LkSG – Identifikation menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern; anlassbezogene Erweiterung auf mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG). Use when ein Unternehmen die jährliche Risikoanalyse aufsetzt oder ein anlassbezogenes Risiko bei einem mittelbaren Zulieferer eingegangen ist." language: de provider_variants: [claude, gemini, openai] test: ./test.md
Die Risikoanalyse ist der Anker des LkSG. Eine unzureichende Risikoanalyse macht die nachfolgenden Pflichten (Prävention, Abhilfe, Beschwerdeverfahren) angreifbar — und führt regelmäßig zu BAFA-Anfragen mit Bußgeldrisiko nach **§ 24 LkSG**: bis zu **800.000 EUR** (Abs. 2 Satz 1 Nr. 1) für Pflichtverletzungen wie Abhilfemaßnahme nicht ergriffen, **500.000 EUR** für Risikoanalyse-Verletzung (Nr. 2), **100.000 EUR** in den übrigen Fällen. Bei juristischen Personen mit durchschnittlichem Jahresumsatz **> 400 Mio. EUR** kann eine Geldbuße nach § 24 Abs. 3 LkSG bis zu **2 % des weltweiten durchschnittlichen Jahresumsatzes** verhängt werden — beschränkt auf Verstöße gegen Abhilfepflichten (Abs. 1 Nr. 6, Nr. 7 lit. a).
> **⚠️ Aktualität (Stand 2026-07) — die Risikoanalyse gilt unverändert fort; nur die Berichtseinreichung ist entfallen:** Das **BAFA** hat die Prüfung von Unternehmensberichten nach **§§ 12, 13 LkSG mit Wirkung zum 03.09.2025 vollständig eingestellt**; der Einreichungszugang **ist geschlossen**. Grundlage ist ein **Kabinettsbeschluss vom 03.09.2025 nebst Weisung an das BAFA**, mit der die Bundesregierung nach eigener Formulierung „der Gesetzesnovelle vorgreift". > > **Wichtige Abgrenzung:** Es handelt sich um eine **exekutive Weisung, nicht um eine Gesetzesaufhebung**. Die §§ 12, 13 LkSG stehen formal weiter im Gesetz; sie werden lediglich nicht mehr vollzogen und können mangels Einreichungsweg auch nicht erfüllt werden. Die geplante Novelle war zum Stand 07/2026 **nicht als verkündetes Gesetz nachweisbar** — Inkrafttretensstand `[unverifiziert - prüfen]`. > > **Für diese Skill entscheidend:** Die **Risikoanalyse nach § 5 LkSG** ist von alledem **nicht betroffen**. Sie besteht ebenso fort wie die anlassbezogene Prüfung mittelbarer Zulieferer (§ 9), die Präventions- und Abhilfemaßnahmen (§§ 6, 7), das Beschwerdeverfahren (§ 8), die interne **Dokumentation (§ 10)** sowie die behördliche **Kontrolle und Anordnungsbefugnis (§§ 14, 15)**. Der Wegfall der Berichtseinreichung ist **kein** Grund, die Risikoanalyse auszusetzen — im Gegenteil: sie ist nun der zentrale Nachweis gegenüber dem BAFA im Kontrollverfahren. Ordnungswidrigkeiten sollen künftig auf besonders schwere Verstöße konzentriert werden. > > **CSDDD-Ausblick:** Nach **Omnibus I** (Änderungs-RL (EU) 2026/470, in Kraft 18.03.2026) liegt die CSDDD-Schwelle bei **> 5.000 Beschäftigten UND > 1,5 Mrd. EUR Nettoumsatz**; Umsetzungsfrist **26.07.2028**, materielle Pflichten ab **26.07.2029**. Die alte Phasierung (6.000 / 900 Mio. EUR, 2027/2028) ist überholt.
**Stufe 1 – eigener Geschäftsbereich:**
**Stufe 2 – unmittelbare Zulieferer:**
**Stufe 3 – mittelbare Zulieferer (§ 9 LkSG):**
Pro Risiko bewerten:
1. **Schweregrad** – wie gravierend ist der mögliche Verstoß? 2. **Umkehrbarkeit** – wie umkehrbar ist der Schaden? 3. **Wahrscheinlichkeit** – wie wahrscheinlich tritt er ein? 4. **Beitragsleistung** – verursacht / trägt bei / steht in unmittelbarer Geschäftsbeziehung? 5. **Einflussvermögen** – wie viel Einfluss hat das Unternehmen?
Risiken werden nach Angemessenheits-Kriterien priorisiert:
AI skills for German legal practice and EU compliance. 66 plugins, 291 skills: general law, Fachanwaltschaften, high-volume practice areas, EU frameworks (KI-VO, NIS2, KRITIS, DORA, CSRD, Data Act, BFSG, MiCAR) and VDuG collective redress. Claude, Gemini, GPT. Statutes linked to primary sources; case law marked verified or [unverifiziert].
Repo: borghei/AI-Skills-German-Law
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