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/markenanmeldung

Prüfung der Eintragungsfähigkeit und Anmeldestrategie einer Marke nach §§ 3, 8, 9, 32, 47 MarkenG – markenfähige Zeichen, absolute und relative Schutzhindernisse, Anmeldung beim DPMA, Waren- und Dienstleistungsverzeichnis (Nizza), Schutzdauer. Use when ein Mandant ein Zeichen

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$ npx -y skills add borghei/AI-Skills-German-Law --skill markenanmeldung --agent claude-code

How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/markenanmeldung

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Prüfung der Eintragungsfähigkeit und Anmeldestrategie einer Marke nach §§ 3, 8, 9, 32, 47 MarkenG – markenfähige Zeichen, absolute und relative Schutzhindernisse, Anmeldung beim DPMA, Waren- und Dienstleistungsverzeichnis (Nizza), Schutzdauer. Use when ein Mandant ein Zeichen

SKILL.md

markenanmeldung.SKILL.md
name: markenanmeldung
description: "Prüfung der Eintragungsfähigkeit und Anmeldestrategie einer Marke nach §§ 3, 8, 9, 32, 47 MarkenG – markenfähige Zeichen, absolute und relative Schutzhindernisse, Anmeldung beim DPMA, Waren- und Dienstleistungsverzeichnis (Nizza), Schutzdauer. Use when ein Mandant ein Zeichen als Marke anmelden will und Eintragungsfähigkeit, Klassifizierung und Anmeldestrategie zu klären sind."
language: de
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/gewerblicher-rechtsschutz:markenanmeldung

Zweck

Vor jeder Markenanmeldung steht die Doppelprüfung: Ist das Zeichen überhaupt **markenfähig** und frei von **absoluten Schutzhindernissen**, und kollidiert es mit **älteren Rechten** (relative Schutzhindernisse)? Eine Anmeldung ohne diese Prüfung verbrennt Gebühren, erzeugt löschungsreife Marken und provoziert Widersprüche oder Abmahnungen Dritter. Dieses Skill strukturiert die Eintragungsprüfung und die Anmeldestrategie beim DPMA.

Eingaben

  • Zeichen (Wortmarke, Wort-/Bildmarke, Bildmarke, 3D-Form, Farbe, Klang)
  • Beabsichtigte Waren und Dienstleistungen (für Nizza-Klassifikation)
  • Geografischer Schutzbereich (DE / EU-Unionsmarke / IR-Marke)
  • Branche und Verkehrskreise (Fachpublikum vs. Endverbraucher)
  • Vorhandene eigene Kennzeichen / Voranmeldungen
  • Budget und Zeithorizont (Beschleunigung möglich)

Sub-Agent-Architektur

Die Bearbeitung verteilt sich auf vier gedankliche Rollen, die nacheinander arbeiten. Ein **Recherche-Agent** ermittelt das Zeichen, die Waren/Dienstleistungen und führt die Identitäts- und Ähnlichkeitsrecherche in DPMAregister und EUIPO durch. Ein **Prüf-Agent** subsumiert die Markenfähigkeit nach § 3 MarkenG und die absoluten Schutzhindernisse nach § 8 MarkenG. Ein **Kollisions-Agent** bewertet die relativen Schutzhindernisse nach § 9 MarkenG (ältere Marken, Verwechslungsgefahr). Ein **Strategie-Agent** wählt Markenform, Klassen, Schutzgebiet und Anmeldeweg und erstellt das Anmeldeprotokoll. Konflikte zwischen Prüf- und Kollisions-Agent (z. B. schwache Kennzeichnungskraft trotz Eintragbarkeit) werden im Strategie-Agent aufgelöst.

Ablauf

1. Markenfähigkeit § 3 MarkenG

  • Abstrakte Unterscheidungseignung: Kann das Zeichen Waren/Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer unterscheiden?
  • Zulässige Markenformen: Wörter, Namen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, 3D-Gestaltungen, Farben.
  • Ausschluss reiner Warenform (§ 3 Abs. 2 MarkenG): durch Art der Ware bedingt, technisch notwendig, wertbestimmend.

2. Absolute Schutzhindernisse § 8 MarkenG

  • **Fehlende Unterscheidungskraft** (§ 8 Abs. 2 Nr. 1): konkret für die beanspruchten Waren/Dienstleistungen.
  • **Beschreibende Angabe / Freihaltebedürfnis** (§ 8 Abs. 2 Nr. 2): Art, Beschaffenheit, geografische Herkunft, Bestimmung.
  • **Gattungsbezeichnung** (Nr. 3), **Täuschung** (Nr. 4), **Verstoß gegen öffentliche Ordnung** (Nr. 5).
  • **Verkehrsdurchsetzung** § 8 Abs. 3 MarkenG kann Hindernis Nr. 1–3 überwinden.

3. Relative Schutzhindernisse § 9 MarkenG

  • Ältere identische oder ähnliche Marke + Waren-/Dienstleistungsähnlichkeit = **Verwechslungsgefahr**.
  • Diese werden nicht von Amts wegen geprüft, sondern nur auf **Widerspruch** des Inhabers der älteren Marke. Eigene Recherche ist daher Pflicht.
  • Bekannte Marke: erweiterter Schutz auch außerhalb der Warenähnlichkeit.

4. Waren- und Dienstleistungsverzeichnis

  • Klassifizierung nach **Nizza-Klassifikation** (45 Klassen).
  • Präzise, nicht zu breite Formulierung — überbreite Verzeichnisse erhöhen Benutzungsdruck und Kollisionsrisiko.

5. Anmeldung beim DPMA § 32 MarkenG

  • Antrag mit Angaben zur Person, Wiedergabe der Marke, Waren-/Dienstleistungsverzeichnis.
  • Anmeldetag begründet den Zeitrang (Priorität).
  • Gebühren (Grundgebühr + Klassengebühren); beschleunigte Prüfung möglich.

6. Schutzdauer und Verlängerung § 47 MarkenG

  • Schutzdauer **10 Jahre** ab Anmeldetag, beliebig oft um 10 Jahre verlängerbar.
  • Verlängerung gegen Gebühr; Fristversäumnis führt zum Schutzverlust.

7. Benutzungspflicht

  • Nach Ablauf der **Benutzungsschonfrist von 5 Jahren** (§ 25, § 26 MarkenG) droht Verfall bei Nichtbenutzung.

Risiken / typische Fehler

  • **Beschreibende Angabe** als Wortmarke angemeldet — Zurückweisung nach § 8 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG.
  • **Verwechslungsgefahr** mit älterer Marke übersehen — Widerspruch und Löschung nach § 9 MarkenG.
  • **Bösgläubige Anmeldung** (Sperrmarke ohne Benutzungsabsicht) — Nichtigkeit und Schadensersatzrisiko.
  • **Benutzungspflicht** nicht eingeplant — überbreites Verzeichnis wird nach 5 Jahren angreifbar.
  • **Schutzdauer / Verlängerungsfrist** versäumt — Marke erlischt nach § 47 MarkenG.
  • **Warenform** als 3D-Marke trotz technischer Bedingtheit (§ 3 Abs. 2) — nicht markenfähig.

Ausgabeformat

MARKENANMELDUNG — PRÜFPROTOKOLL — <Mandant> — <Datum>

I.    Zeichen / Markenform        [Wort / Wort-Bild / Bild / 3D / Farbe / Klang]
II.   Markenfähigkeit § 3          [✓ / 🟡 / ✗]  Begründung: <…>
III.  Absolute Hindernisse § 8     Unterscheidungskraft / Freihaltebedürfnis: <…>
IV.   Relative Hindernisse § 9     Recherche DPMAregister/EUIPO: <Treffer / frei>
                                   Verwechslungsgefahr: [hoch / mittel / gering]
V.    Waren/Dienstleistungen       Nizza-Klassen: <…>
VI.   Anmeldung § 32               DPMA / EUIPO / IR; Zeitrang: <Datum>
VII.  Schutzdauer § 47             10 Jahre ab Anmeldung; Verlängerung: <Datum>
VIII. Strategie-Empfehlung         <Markenform, Klassen, Schutzgebiet, Beschleunigung>

Hinweis: Rechercheergebnisse zu älteren Rechten sind tagesaktuell zu prüfen.

Quellen

Statute

  • [§ 3 MarkenG](https://www.gesetze-im-internet.de/markeng/__3.html) (markenfähige Zeichen)
  • [§ 8 MarkenG](https://www.gesetze-im-internet.de/markeng/__8.html) (absolute Schutzhindernisse)
  • [§ 9 MarkenG](https://www.gesetze-im-internet.de/markeng/__9.html) (relative Schutzhindernisse)
  • [§ 32 MarkenG](https://www.ges
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