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/ki-transparenzpflichten

Prüfung der Transparenzpflichten nach Art. 50 KI-VO – Offenlegung der KI-Interaktion, Kennzeichnung synthetischer Inhalte und Deepfakes, Information bei Emotionserkennung und biometrischer Kategorisierung samt Bußgeldrisiko Art. 99 KI-VO. Use when ein Anbieter oder Betreiber

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$ npx -y skills add borghei/AI-Skills-German-Law --skill ki-transparenzpflichten --agent claude-code

How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/ki-transparenzpflichten

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Prüfung der Transparenzpflichten nach Art. 50 KI-VO – Offenlegung der KI-Interaktion, Kennzeichnung synthetischer Inhalte und Deepfakes, Information bei Emotionserkennung und biometrischer Kategorisierung samt Bußgeldrisiko Art. 99 KI-VO. Use when ein Anbieter oder Betreiber

SKILL.md

ki-transparenzpflichten.SKILL.md
name: ki-transparenzpflichten
description: "Prüfung der Transparenzpflichten nach Art. 50 KI-VO – Offenlegung der KI-Interaktion, Kennzeichnung synthetischer Inhalte und Deepfakes, Information bei Emotionserkennung und biometrischer Kategorisierung samt Bußgeldrisiko Art. 99 KI-VO. Use when ein Anbieter oder Betreiber eines KI-Systems prüfen muss, ob und wie er Nutzer über KI-Einsatz oder KI-generierte Inhalte informieren und kennzeichnen muss."
language: de
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/ki-vo-compliance:ki-transparenzpflichten

Zweck

**Art. 50 KI-VO** ([VO (EU) 2024/1689](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1689)) auferlegt Anbietern und Betreibern bestimmter KI-Systeme **Transparenz- und Kennzeichnungspflichten**, um Täuschung, Desinformation und Manipulation im Informationsökosystem zu begrenzen. Die Pflichten gelten ab dem 2. August 2026 und treffen auch Systeme, die nicht hochrisiko-eingestuft sind. Dieser Skill ordnet einem System die einschlägige Transparenzpflicht zu und prüft die Art der Kennzeichnung.

> **⚠️ Aktualität (Stand 2026-07): Art. 50 gilt ab dem 02.08.2026 — die Pflichten sind NICHT verschoben.** > > Der **Digital Omnibus on AI** (Europäisches Parlament **16.06.2026**, Rat **29.06.2026**) hat die Transparenzpflichten des Art. 50 KI-VO **ausdrücklich von der Verschiebung ausgenommen**. Sie gelten unverändert **ab dem 02.08.2026**, wie ursprünglich vorgesehen. > > **Dies ist der in der Praxis am häufigsten übersehene Punkt der KI-VO.** Verschoben wurden allein die **Hochrisiko**-Pflichten — Anhang III auf den **02.12.2027**, Anhang I auf den **02.08.2028**. Diese Verschiebung wird in der Beratung verbreitet als pauschaler Aufschub der KI-VO gelesen. Sie ist es nicht: Art. 50 trifft Chatbots, Bildgeneratoren und Deepfake-Anwendungen **unabhängig von jeder Hochrisiko-Einstufung** und **unabhängig von jeder Verschiebung**. > > | Regelungsbereich | Geltung | > |---|---| > | Verbote Art. 5, KI-Kompetenz Art. 4 | 02.02.2025 (gilt) | > | GPAI Art. 51–55 | 02.08.2025 (gilt) — nicht verschoben | > | **Transparenz Art. 50** | **02.08.2026 — bleibt, nicht verschoben** | > | Hochrisiko Anhang III (Art. 6 Abs. 2) | 02.12.2027 (verschoben) | > | Hochrisiko Anhang I (Art. 6 Abs. 1) | 02.08.2028 (verschoben) | > | Neue Verbote (NCII, CSAM) | 02.12.2026 | > > **Nationale Zuständigkeit in Deutschland:** Marktüberwachungsbehörde ist die **Bundesnetzagentur** (Auffangzuständigkeit nach dem KI-MIG), **nicht** die Datenschutzaufsicht oder die/der BfDI. Das **KI-MIG** hat den Bundestag am **11.06.2026** und den Bundesrat am **10.07.2026** passiert, war zum **21.07.2026 aber noch nicht im BGBl. verkündet** — eine BGBl.-Fundstelle existiert daher nicht und darf nicht zitiert werden. `[unverifiziert - prüfen]` > > Amtsblatt-Fundstelle der Änderungsverordnung `[unverifiziert - prüfen]`.

Eingaben

  • Funktion des Systems (Interaktion mit Menschen, Inhaltserzeugung, Emotionserkennung)
  • Rolle des Mandanten (Anbieter / Betreiber — Art. 3 KI-VO)
  • Art der erzeugten Inhalte (Bild, Audio, Video, Text; synthetisch oder Deepfake)
  • Einsatzkontext (Kundendialog, redaktioneller Inhalt, Kunst/Satire)
  • Bereits vorhandene Kennzeichnung/Hinweise

Sub-Agent-Architektur

Drei gedankliche Rollen teilen die Prüfung. Ein **Pflichten-Zuordner** ordnet die Funktion einer der vier Säulen des Art. 50 KI-VO zu (Interaktionsoffenlegung, Markierung synthetischer Inhalte, Emotionserkennung, Deepfake-Offenlegung) und bestimmt, ob Anbieter- oder Betreiberpflicht greift. Ein **Kennzeichnungs-Designer** legt fest, wie die Markierung technisch (maschinenlesbar) und gegenüber dem Menschen erfolgen muss und welche Ausnahmen gelten. Ein **Sanktions-Bewerter** beziffert das Bußgeldrisiko nach Art. 99 KI-VO. Der Pflichten-Zuordner übergibt jede bejahte Pflicht an den Kennzeichnungs-Designer.

Ablauf

1. Offenlegung der KI-Interaktion (Art. 50 Abs. 1 KI-VO)

**Anbieter** müssen KI-Systeme, die für die **direkte Interaktion mit natürlichen Personen** bestimmt sind (z. B. Chatbots), so gestalten, dass die betroffene Person informiert ist, dass sie mit einem KI-System interagiert — es sei denn, dies ist aus den Umständen offensichtlich.

2. Kennzeichnung synthetischer Inhalte (Art. 50 Abs. 2 KI-VO)

**Anbieter** von Systemen, die synthetische **Bild-, Audio-, Video- oder Textinhalte** erzeugen oder manipulieren, müssen die Ausgabe in einem **maschinenlesbaren Format** markieren und als künstlich erzeugt/manipuliert erkennbar machen (z. B. Wasserzeichen, Metadaten).

3. Emotionserkennung und biometrische Kategorisierung (Art. 50 Abs. 3 KI-VO)

**Betreiber** von Emotionserkennungs- oder biometrischen Kategorisierungssystemen müssen die betroffenen Personen über den Betrieb informieren (Verzahnung mit DSGVO-Pflichten).

4. Deepfake-Offenlegung (Art. 50 Abs. 4 KI-VO)

**Betreiber**, die mit einem KI-System **Deepfakes** (Bild, Audio, Video) erzeugen oder manipulieren, müssen offenlegen, dass die Inhalte künstlich erzeugt/manipuliert wurden. Für offensichtlich künstlerische, kreative oder satirische Werke gilt eine **abgeschwächte** Offenlegung, die die Darstellung nicht beeinträchtigt. Auch bei KI-erzeugten/-bearbeiteten Texten zur Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse besteht eine Offenlegungspflicht.

5. Form und Zeitpunkt

Informationen sind **klar und unterscheidbar spätestens zum Zeitpunkt der ersten Interaktion/Exposition** bereitzustellen, barrierefrei. Markierungen müssen wirksam, interoperabel, robust und so weit technisch möglich sein.

6. Sanktionen (Art. 99 KI-VO)

Verstöße gegen Transparenzpflichten nach Art. 50 KI-VO können mit Geldbußen bis **15 Mio. EUR oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes** geahndet werden.

Risiken

  • **Kennzeichnung vergessen** — synthetische Inhalte ohne maschinenlesbare Markierung verstoßen gegen Art. 50 Abs. 2 KI-VO.
  • **Deepfake nicht offengelegt**
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AI skills for German legal practice and EU compliance. 66 plugins, 291 skills: general law, Fachanwaltschaften, high-volume practice areas, EU frameworks (KI-VO, NIS2, KRITIS, DORA, CSRD, Data Act, BFSG, MiCAR) and VDuG collective redress. Claude, Gemini, GPT. Statutes linked to primary sources; case law marked verified or [unverifiziert].

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