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/grundstueckskaufvertrag

Gestaltung und Prüfung des Grundstückskaufvertrags – Beurkundungszwang § 311b Abs. 1 BGB und Vollständigkeitsgrundsatz, Belehrungs- und Vorlesepflicht § 17 BeurkG nebst Zwei-Wochen-Frist § 17 Abs. 2a BeurkG, Auflassung § 925 BGB und Auflassungsvormerkung §§ 883, 885 BGB,

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How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Gestaltung und Prüfung des Grundstückskaufvertrags – Beurkundungszwang § 311b Abs. 1 BGB und Vollständigkeitsgrundsatz, Belehrungs- und Vorlesepflicht § 17 BeurkG nebst Zwei-Wochen-Frist § 17 Abs. 2a BeurkG, Auflassung § 925 BGB und Auflassungsvormerkung §§ 883, 885 BGB,

SKILL.md

grundstueckskaufvertrag.SKILL.md
name: grundstueckskaufvertrag
description: "Gestaltung und Prüfung des Grundstückskaufvertrags – Beurkundungszwang § 311b Abs. 1 BGB und Vollständigkeitsgrundsatz, Belehrungs- und Vorlesepflicht § 17 BeurkG nebst Zwei-Wochen-Frist § 17 Abs. 2a BeurkG, Auflassung § 925 BGB und Auflassungsvormerkung §§ 883, 885 BGB, Fälligkeitsvoraussetzungen der Kaufpreiszahlung, Lastenfreistellung und Belastungsvollmacht, Gefahr-, Nutzen- und Lastenwechsel §§ 446, 103 BGB, Sachmängelhaftung §§ 434, 442, 444 BGB und die Grenzen des Ausschlusses 'gekauft wie besichtigt'. Use when ein Grundstücks- oder Wohnungskaufvertrag entworfen, ein Notarentwurf für Käufer oder Verkäufer geprüft oder eine gescheiterte Abwicklung aufgearbeitet wird."
language: de
agents:
  researcher: ../../agents/researcher.md
  drafter: ../../agents/drafter.md
  reviewer: ../../agents/reviewer.md
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/immobilien-grundbuchrecht:grundstueckskaufvertrag

Zweck

Der Grundstückskaufvertrag ist die formstrengste Alltagsurkunde des deutschen Zivilrechts: Ohne notarielle Beurkundung ist er nichtig, und jede nicht mitbeurkundete Nebenabrede zieht den gesamten Vertrag in die Nichtigkeit. Zugleich ist er ein Zahlungs- und Sicherungsmechanismus — der Käufer soll erst zahlen, wenn er das Eigentum sicher erhält, der Verkäufer soll erst übereignen, wenn er das Geld sicher hat. Dieser Skill entwirft und prüft den Vertrag entlang beider Achsen: Wirksamkeit (Form, Belehrung, Bestimmtheit) und Abwicklungssicherheit (Vormerkung, Fälligkeit, Lastenfreistellung).

Eingaben

  • **Perspektive**: Verkäufer-Entwurf / Käufer-Prüfung eines Notarentwurfs / Aufarbeitung einer gestörten Abwicklung
  • **Kaufgegenstand**: Grundbuchblatt, Gemarkung, Flur, Flurstück, Größe; bei Wohnungseigentum Miteigentumsanteil und Sondereigentumseinheit
  • **Kaufpreis**, Aufteilung auf Grundstück / Gebäude / mitverkauftes Inventar, Finanzierung des Käufers
  • **Grundbuchstand** in Abteilung I, II und III (Belastungen, Rechte, Grundschulden)
  • Beteiligte: natürliche Personen, Gesellschaften (bei GbR: **Eintragung im Gesellschaftsregister**), Erbengemeinschaft, Betreute, Minderjährige
  • **Vorkaufsrechte**, Genehmigungserfordernisse (Grundstücksverkehrsgesetz, Sanierungsrecht, Umlegung, WEG-Verwalterzustimmung)
  • Bekannte **Mängel**, durchgeführte Untersuchungen, Zusagen im Exposé oder in der Besichtigung
  • Ist der Käufer **Verbraucher** und der Verkäufer Unternehmer (§ 17 Abs. 2a S. 2 Nr. 2 BeurkG)?

Sub-Agent-Architektur

1. **Researcher** ([`../../agents/researcher.md`](../../agents/researcher.md)) beschafft BGB-, BeurkG- und GBO-Normen mit URL, die Kommentarstellen (Grüneberg, MüKoBGB, Winkler BeurkG) und die BGH-Linien zu Arglist und Beschaffenheitsvereinbarung. 2. **Drafter** ([`../../agents/drafter.md`](../../agents/drafter.md)) erstellt Vertragsentwurf oder Prüfvermerk mit Fälligkeitskaskade und Fristenplan. 3. **Reviewer** ([`../../agents/reviewer.md`](../../agents/reviewer.md)) prüft Beurkundungsvollständigkeit, Vormerkungsschutz, Lastenfreistellung und Belehrungsdokumentation.

Ablauf

1. Beurkundungszwang und Vollständigkeitsgrundsatz ([§ 311b Abs. 1 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__311b.html))

Ein Vertrag, durch den sich ein Teil verpflichtet, das Eigentum an einem Grundstück zu übertragen oder zu erwerben, bedarf der **notariellen Beurkundung**. Erfasst ist die **gesamte Vereinbarung**: Alles, was nach dem Willen der Parteien Teil des Geschäfts sein soll, muss in die Urkunde — Maklerabreden, Inventarlisten, Renovierungszusagen, Rückkaufsrechte, Zahlungsmodalitäten. Eine ausgelagerte Nebenabrede macht **den ganzen Vertrag** formnichtig (§ 125 BGB), nicht nur die Abrede.

Praxisfalle **Kaufpreisunterverbriefung**: Wird ein niedrigerer als der tatsächlich gewollte Kaufpreis beurkundet, ist der beurkundete Vertrag als Scheingeschäft nichtig (§ 117 Abs. 1 BGB) und der wirklich gewollte formnichtig. Heilung tritt erst mit **Auflassung und Eintragung** ein (§ 311b Abs. 1 S. 2 BGB) — bis dahin trägt jede Seite das volle Rückabwicklungsrisiko.

2. Belehrungspflicht und Zwei-Wochen-Frist ([§ 17 BeurkG](https://www.gesetze-im-internet.de/beurkg/__17.html))

Der Notar hat den Willen der Beteiligten zu erforschen, den Sachverhalt zu klären, über die **rechtliche Tragweite** zu belehren und die Erklärungen klar und unzweideutig wiederzugeben; Zweifel und Belehrungen sind in der Urkunde zu vermerken. Bei Verbraucherverträgen soll der Beteiligte, der Verbraucher ist, den Entwurf **zwei Wochen vor der Beurkundung** erhalten (§ 17 Abs. 2a S. 2 Nr. 2 BeurkG). Die Frist ist eine Soll-Vorschrift: Ihre Verletzung macht den Vertrag **nicht unwirksam**, kann aber Amtshaftung und Schadensersatz auslösen und ist im Streit über Übereilungsschutz ein starkes Argument. Der Notar ist **unparteiisch** — er vertritt keine Seite; die Interessenwahrnehmung des Käufers oder Verkäufers ist Anwaltsaufgabe.

3. Auflassung ([§ 925 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__925.html))

Die Auflassung ist die dingliche Einigung über den Eigentumsübergang; sie muss bei **gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile** vor dem Notar erklärt werden und ist **bedingungs- und befristungsfeindlich** (§ 925 Abs. 2 BGB). Deshalb wird sie in der Praxis zwar mitbeurkundet, aber der Notar wird angewiesen, den **Eintragungsantrag erst nach Kaufpreiszahlung** zu stellen. Diese Notaranweisung — nicht eine Bedingung der Auflassung — ist der eigentliche Sicherungsmechanismus zugunsten des Verkäufers. Der Eigentumsübergang tritt erst mit **Einigung und Eintragung** ein ([§ 873 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__873.html)).

4. Auflassungsvormerkung ([§ 883 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__883.html), [§ 885 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__885.html))

Die Vormerkung sichert den schuldrechtlichen Übereignungsanspruch des Käufers dinglich: Spätere Verfügungen des Verkäufers sind dem Vormerkungsbe

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