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/entgeltberichterstattung

Entgeltberichterstattung und gemeinsame Entgeltbewertung – sieben Berichtsinhalte nach Art. 9 Abs. 1 RL (EU) 2023/970 einschließlich Entgeltgefälle bei ergänzenden und variablen Bestandteilen, Median-Gefälle, Anteil der Beschäftigten mit variablen Bestandteilen, Verteilung über

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How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/entgeltberichterstattung

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Entgeltberichterstattung und gemeinsame Entgeltbewertung – sieben Berichtsinhalte nach Art. 9 Abs. 1 RL (EU) 2023/970 einschließlich Entgeltgefälle bei ergänzenden und variablen Bestandteilen, Median-Gefälle, Anteil der Beschäftigten mit variablen Bestandteilen, Verteilung über

SKILL.md

entgeltberichterstattung.SKILL.md
name: entgeltberichterstattung
description: "Entgeltberichterstattung und gemeinsame Entgeltbewertung – sieben Berichtsinhalte nach Art. 9 Abs. 1 RL (EU) 2023/970 einschließlich Entgeltgefälle bei ergänzenden und variablen Bestandteilen, Median-Gefälle, Anteil der Beschäftigten mit variablen Bestandteilen, Verteilung über die Entgeltquartile und Gefälle je Arbeitnehmergruppe, gestaffelte Schwellen und Stichtage nach Art. 9 Abs. 2 bis 4 (ab 250 Beschäftigten jährlich ab 07.06.2027, 150 bis 249 dreijährlich ab 07.06.2027, 100 bis 149 dreijährlich ab 07.06.2031), Unterstützung kleinerer Arbeitgeber Art. 11, gemeinsame Entgeltbewertung Art. 10 bei mindestens 5 Prozent ungerechtfertigtem Gefälle in einer Arbeitnehmergruppe ohne Korrektur binnen sechs Monaten sowie das Verhältnis zum Entgeltbericht nach §§ 21, 22 EntgTranspG und zum betrieblichen Prüfverfahren §§ 17 bis 20 EntgTranspG. Use when Berichtspflichten vorzubereiten, Datenmodelle aufzubauen oder eine gemeinsame Entgeltbewertung durchzuführen ist."
language: de
agents:
  researcher: ../../agents/researcher.md
  drafter: ../../agents/drafter.md
  reviewer: ../../agents/reviewer.md
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test: ./test.md

/entgelttransparenz-eu:entgeltberichterstattung

Zweck

Der Skill bereitet die Berichtspflichten vor, deren erster Stichtag der **07.06.2027** ist — und deren Datengrundlage **jetzt** aufgebaut werden muss, weil berichtet wird über das **vorangehende Kalenderjahr**. Er liefert die sieben Kennzahlen, die Schwellen- und Fristenmatrix und den Auslöser der gemeinsamen Entgeltbewertung.

Eingaben

  • Beschäftigtenzahl (Berechnungsmethode und Stichtag), Konzernstruktur, Betriebe
  • Entgeltdaten: Grundentgelt, ergänzende und variable Bestandteile, Zulagen, Sachbezüge
  • Gruppenbildung: Arbeitnehmergruppen gleicher oder gleichwertiger Arbeit
  • Bestehende Berichte nach §§ 21, 22 EntgTranspG und Ergebnisse betrieblicher Prüfverfahren
  • Vorhandene Systeme (HR, Payroll) und deren Auswertbarkeit nach Geschlecht und Gruppe
  • Ob ein Umsetzungsgesetz verkündet ist und welche Überwachungsstelle benannt wurde

Sub-Agent-Architektur

Der Researcher beschafft die RL (EU) 2023/970, das EntgTranspG und den Umsetzungsstand einschließlich der benannten Überwachungsstelle. Der Drafter baut die Kennzahlendefinition, die Gruppenbildung und den Zeitplan. Der Reviewer prüft Schwellen, Stichtage und ob die 5-Prozent-Schwelle des Art. 10 mit der Sechsmonatsfrist korrekt verknüpft ist.

> **Rechtsstand.** Die Berichtspflichten des Art. 9 setzen nationale Umsetzung voraus — Meldeweg, Überwachungsstelle und Sanktionen bestimmt der deutsche Gesetzgeber. Die Umsetzungsfrist lief am **07.06.2026** ab; ein Umsetzungsgesetz ist vor jeder Verwendung gegen das Bundesgesetzblatt zu prüfen `[unverifiziert – prüfen]` (`/entgelttransparenz-eu:entgelttransparenz-umsetzungsstand`).

Ablauf

1. Die sieben Berichtsinhalte (Art. 9 Abs. 1 RL (EU) 2023/970)

Arbeitgeber stellen zu ihrer Organisation folgende Informationen bereit:

| Buchst. | Kennzahl | |---|---| | a | das **geschlechtsspezifische Entgeltgefälle** | | b | das geschlechtsspezifische Entgeltgefälle bei **ergänzenden oder variablen Bestandteilen** | | c | das **mittlere** geschlechtsspezifische Entgeltgefälle (Median) | | d | das mittlere geschlechtsspezifische Entgeltgefälle bei ergänzenden oder variablen Bestandteilen | | e | der **Anteil** der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ergänzende oder variable Bestandteile erhalten | | f | der Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in **jedem Entgeltquartil** | | g | das Entgeltgefälle **je Gruppe** von Arbeitnehmern, aufgeschlüsselt nach normalem Grundlohn oder -gehalt sowie nach ergänzenden oder variablen Bestandteilen |

Buchst. g ist der operativ anspruchsvollste Punkt: Er verlangt eine belastbare **Gruppenbildung** nach gleicher oder gleichwertiger Arbeit — und genau diese Gruppen lösen später Art. 10 aus.

2. Schwellen und Stichtage (Art. 9 Abs. 2 bis 4)

| Beschäftigte | Erstmals | Turnus | |---|---|---| | **250 oder mehr** | bis zum **7. Juni 2027** | **jährlich**, jeweils für das vorangehende Kalenderjahr | | **150 bis 249** | bis zum **7. Juni 2027** | **alle drei Jahre** | | **100 bis 149** | bis zum **7. Juni 2031** | **alle drei Jahre** | | unter 100 | keine Pflicht nach Art. 9; **Art. 11** sieht Unterstützung für Arbeitgeber mit weniger als 250 Arbeitnehmern vor | — |

**Rückwirkende Datenlast:** Wer 2027 über das Kalenderjahr 2026 berichtet, braucht die Daten **für 2026** — also für ein Jahr, das bei Beratungsbeginn bereits läuft oder abgelaufen ist. Die Datenaufbereitung ist deshalb die dringlichste Maßnahme, unabhängig vom Stand der deutschen Umsetzung.

3. Gemeinsame Entgeltbewertung (Art. 10 RL (EU) 2023/970)

Arbeitgeber, die den Berichtspflichten des Art. 9 unterliegen, nehmen **in Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern** eine **gemeinsame Entgeltbewertung** vor, wenn **alle drei** Bedingungen erfüllt sind:

  • a) Aus der Berichterstattung ergibt sich ein Unterschied der **durchschnittlichen Entgelthöhe** von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von **mindestens 5 Prozent** in **einer Gruppe** von Arbeitnehmern;
  • b) der Arbeitgeber hat diesen Unterschied **nicht auf der Grundlage objektiver, geschlechtsneutraler Kriterien gerechtfertigt**;
  • c) der Arbeitgeber hat den ungerechtfertigten Unterschied **nicht innerhalb von sechs Monaten** nach dem Tag der Berichterstattung **korrigiert**.

**Die Sechsmonatsfrist ist das eigentliche Steuerungsinstrument:** Zwischen Bericht und Auslösung der gemeinsamen Bewertung liegt ein Halbjahr, in dem der Arbeitgeber entweder **rechtfertigen** oder **korrigieren** kann. Beides ist zu dokumentieren — die Rechtfertigung wird später zum Beweismittel im Prozess (`/entgelttransparenz-eu:entgeltdiskriminierung-durchsetzung`).

Die Bewertung dient dazu, ungerechtfertigte Unterschiede **festzustellen, zu korrigieren und zu verhindern**, und umfass

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AI skills for German legal practice and EU compliance. 66 plugins, 291 skills: general law, Fachanwaltschaften, high-volume practice areas, EU frameworks (KI-VO, NIS2, KRITIS, DORA, CSRD, Data Act, BFSG, MiCAR) and VDuG collective redress. Claude, Gemini, GPT. Statutes linked to primary sources; case law marked verified or [unverifiziert].

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