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/betriebskostenabrechnung

Prüfung und Erstellung der Betriebskostenabrechnung im Wohnraummietrecht – Umlagevereinbarung und Abrechnungspflicht § 556 BGB, Abrechnungsfrist § 556 Abs. 3 S. 2 BGB und Einwendungsfrist § 556 Abs. 3 S. 5 BGB, Umlagemaßstab § 556a BGB, Betriebskostenkatalog der BetrKV,

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How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/betriebskostenabrechnung

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Prüfung und Erstellung der Betriebskostenabrechnung im Wohnraummietrecht – Umlagevereinbarung und Abrechnungspflicht § 556 BGB, Abrechnungsfrist § 556 Abs. 3 S. 2 BGB und Einwendungsfrist § 556 Abs. 3 S. 5 BGB, Umlagemaßstab § 556a BGB, Betriebskostenkatalog der BetrKV,

SKILL.md

betriebskostenabrechnung.SKILL.md
name: betriebskostenabrechnung
description: "Prüfung und Erstellung der Betriebskostenabrechnung im Wohnraummietrecht – Umlagevereinbarung und Abrechnungspflicht § 556 BGB, Abrechnungsfrist § 556 Abs. 3 S. 2 BGB und Einwendungsfrist § 556 Abs. 3 S. 5 BGB, Umlagemaßstab § 556a BGB, Betriebskostenkatalog der BetrKV, HeizkostenV, Belegeinsicht, Abgrenzung formeller und materieller Fehler, Wirtschaftlichkeitsgebot, CO2KostAufG mit Stufenmodell seit 2023. Use when eine Betriebskostenabrechnung erstellt, geprüft oder eine Nachforderung bzw. ein Guthaben durchgesetzt wird."
language: de
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/mietrecht:betriebskostenabrechnung

Zweck

Die Betriebskostenabrechnung ist die häufigste mietrechtliche Streitursache und die mit den härtesten Ausschlussfristen: Wer die **12-Monats-Abrechnungsfrist** versäumt, verliert die Nachforderung endgültig; wer als Mieter die **12-Monats-Einwendungsfrist** versäumt, kann materielle Fehler nicht mehr rügen. Diese Skill trennt konsequent **formelle** Fehler (die die Abrechnung insgesamt unwirksam machen) von **materiellen** Fehlern (die nur den Saldo korrigieren) und rechnet die Fristen deterministisch nach.

Eingaben

  • **Mietvertrag**: Umlagevereinbarung, vereinbarter Umlagemaßstab, Höhe der Vorauszahlungen
  • **Abrechnung** im Wortlaut, Datum des **Zugangs**, Abrechnungszeitraum
  • Gesamtkosten je Kostenart, Gesamtumlagemaßstab, Anteil des Mieters, geleistete Vorauszahlungen
  • **Heizkostenabrechnung** (Verteilung Verbrauch / Fläche, Ableseprotokolle)
  • Angaben zur **Gebäudeenergieeffizienz** (für das CO2-Stufenmodell)
  • Leerstand im Abrechnungszeitraum, Nutzerwechsel, gewerbliche Mitnutzung
  • Ob **Belegeinsicht** verlangt bzw. gewährt wurde

Sub-Agent-Architektur

Die Prüfung wird in Prosa von spezialisierten Schritten getragen; einen `agents`-Block trägt diese Skill bewusst nicht (mietrecht-Konvention). Ein **Fristen-Prüfer** stellt zuerst fest, ob Abrechnungs- und Einwendungsfrist gewahrt sind — davon hängt ab, ob eine inhaltliche Prüfung überhaupt noch etwas ändert. Ein **Formal-Prüfer** kontrolliert die Mindestangaben der Abrechnung; ein formeller Fehler macht sie insgesamt unwirksam und die Nachforderung nicht fällig. Ein **Material-Prüfer** untersucht Umlagefähigkeit jeder Kostenart, Umlageschlüssel, Wirtschaftlichkeit und die Heizkostenverteilung. Ein **CO2-Prüfer** bearbeitet gesondert das Stufenmodell des CO2KostAufG. Ein **Beleg-Prüfer** organisiert die Einsichtnahme und das Zurückbehaltungsrecht.

Ablauf

1. Umlagevereinbarung und Abrechnungspflicht ([§ 556 Abs. 1, Abs. 3 S. 1 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__556.html))

Betriebskosten sind nur umlagefähig, wenn die Parteien dies **vereinbart** haben; ohne Vereinbarung sind sie mit der Grundmiete abgegolten. Die Bezugnahme auf die **Betriebskostenverordnung** oder auf „Betriebskosten im Sinne des § 556 Abs. 1 BGB" genügt. Über Vorauszahlungen ist **jährlich abzurechnen**; der Abrechnungszeitraum darf zwölf Monate nicht überschreiten. Nicht umlagefähig sind **Verwaltungskosten** und **Instandhaltungs-/Instandsetzungskosten** ([§ 1 Abs. 2 BetrKV](https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__1.html)).

2. Betriebskostenkatalog ([§ 2 BetrKV](https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__2.html))

Der Katalog des § 2 BetrKV ist **abschließend** für die dort benannten Arten; Nr. 17 („sonstige Betriebskosten") erfasst weitere laufende Kosten nur, wenn sie im Mietvertrag **konkret benannt** sind. Eine pauschale Klausel „und sonstige Betriebskosten" reicht dafür nicht. Prüfe jede Position einzeln: Grundsteuer, Wasser/Entwässerung, Heizung, Warmwasser, Aufzug, Straßenreinigung, Müllbeseitigung, Gebäudereinigung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Sach- und Haftpflichtversicherung, Hauswart, Gemeinschaftsantenne, Wäschepflege.

3. Abrechnungsfrist ([§ 556 Abs. 3 S. 2, S. 3 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__556.html))

Die Abrechnung ist dem Mieter **spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums** mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer **Nachforderung ausgeschlossen**, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung **nicht zu vertreten** (S. 3). Es handelt sich um eine **materielle Ausschlussfrist** — sie wirkt nur gegen Nachforderungen; ein **Guthaben** bleibt auch bei verspäteter Abrechnung auszukehren, und der Anspruch des Mieters auf Erteilung der Abrechnung besteht fort. Maßgeblich ist der **Zugang** der Abrechnung, nicht die Absendung.

4. Formelle Anforderungen — Mindestangaben

Eine formell ordnungsgemäße Abrechnung muss für einen durchschnittlichen Mieter **gedanklich und rechnerisch nachvollziehbar** sein und enthält:

1. Zusammenstellung der **Gesamtkosten** je Kostenart, 2. Angabe und Erläuterung des **Verteilerschlüssels**, 3. **Berechnung des Anteils** des Mieters, 4. Abzug der geleisteten **Vorauszahlungen**, 5. Angabe des **Abrechnungszeitraums**.

Ein **formeller** Fehler macht die Abrechnung **insgesamt unwirksam**; die Nachforderung wird nicht fällig, und nach Ablauf der Abrechnungsfrist ist sie endgültig verloren. Ein **materieller** Fehler (falscher Ansatz, Rechenfehler, nicht umlagefähige Position) lässt die Abrechnung wirksam und führt nur zur Korrektur des Saldos — er kann auch nach Fristablauf zugunsten des Mieters berichtigt werden. Zu den Anforderungen an die Angabe der Gesamtkosten und an Vorwegabzüge: BGH, Urt. v. 20.01.2016 – VIII ZR 93/15, https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=2016-01-20&Aktenzeichen=VIII%20ZR%2093/15.

5. Einwendungsfrist ([§ 556 Abs. 3 S. 5, S. 6 BGB](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__556.html))

Der Mieter hat Einwendungen gegen die Abrechnung **spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Zugang** der Abrechnung mitzuteilen. Nach Fristablauf kann er Einwendungen nicht mehr geltend machen, es sei denn, er hat die

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