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/agb-bei-digitalen-produkten-327f-update

Für AGB bei Digitalen Produkten 327F Update: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.

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claude-fuer-deutsches-recht
1.6k200 skills7 agents
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$ npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill agb-bei-digitalen-produkten-327f-update --agent claude-code

How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/agb-bei-digitalen-produkten-327f-update

Context preview

The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Für AGB bei Digitalen Produkten 327F Update: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.

SKILL.md

agb-bei-digitalen-produkten-327f-update.SKILL.md
name: agb-bei-digitalen-produkten-327f-update
description: "Für AGB bei Digitalen Produkten 327F Update: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt."

Agb Bei Digitalen Produkten 327F Update

Norm

  • §§ 327-327u BGB (in Kraft 01.01.2022).
  • Richtlinie (EU) 2019/770 über Verträge zur Bereitstellung digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen.
  • Warenkaufrichtlinie (EU) 2019/771, soweit Waren mit digitalen Elementen betroffen sind.

§ 327f BGB Aktualisierungspflicht

  • Der Unternehmer muss erforderliche Aktualisierungen bereitstellen und den Verbraucher darüber informieren.
  • Erforderliche Sicherheitsaktualisierungen gehören ausdrücklich dazu; reine Funktionserweiterungen folgen nicht aus Paragraf 327f BGB.
  • Bei dauerhafter Bereitstellung gilt die Pflicht für den Bereitstellungszeitraum. Sonst ist der Zeitraum maßgeblich, den der Verbraucher nach Art und Zweck des Produkts, den Umständen und der Vertragsart erwarten kann.
  • Rechtsprechung nur fallbezogen ergänzen. Solange keine einschlägige Entscheidung zu der konkreten Aktualisierungs- oder Änderungsklausel belegt ist, aus dem Wortlaut der Paragrafen 327f, 327r und 327s BGB sowie der Richtlinie (EU) 2019/770 arbeiten und kein Aktenzeichen ergänzen.

Typische AGB-Klauseln im Streit

"Wir behalten uns vor, das Produkt jederzeit zu ändern"

  • Unwirksam: zu unbestimmt; Aktualisierungspflicht nach § 327f BGB darf nicht unterlaufen werden.

"Kein Anspruch auf bestimmte Funktionen"

  • Im Verbraucherkontext kritisch — Hauptleistungsbeschreibung ist betroffen.

Funktions-Abschaltklauseln

  • Klausel zur Beendigung einer Funktionalitaet ohne Äquivalent ist intransparent und in der Tendenz unwirksam.

Subscription-Modelle

  • Automatische Verlaengerung muss klar und mit Kuendigungshinweis versehen sein.

Verhältnis zur Streamingdienst-Lebensdauer

  • Wenn ein Anbieter die Plattform abschaltet (z. B. Spielserver, DRM-Server), ist die Hauptleistung beendet — Verbraucher hat Anspruch auf Rueckabwicklung anteilig.

Prüfraster

1. Digitales Produkt im Sinne § 327 BGB? 2. Welche AGB-Klausel ist betroffen? 3. Aktualisierungspflicht beruehrt? 4. Hauptleistungsbeschreibung? 5. EU-Linie zur Vertragsanpassung?

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