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/it-sicherheit-meldepflichten

Prüfung der IT-Sicherheits- und Meldepflichten von KRITIS-Betreibern und NIS2-Einrichtungen nach dem BSIG (Stand der Technik, Risikomanagement, Vorfallmeldung, Registrierung, Bußgeld). Use when geklärt werden soll, ob eine Einrichtung dem BSIG unterfällt und welche Sicherheits-

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$ npx -y skills add borghei/AI-Skills-German-Law --skill it-sicherheit-meldepflichten --agent claude-code

How it fires

How this skill gets triggered: by you, by Claude, or both.

  • Fires itselfAuto-invocation. Claude auto-loads it when your prompt matches the work.Auto-invocation is when the right skill fires by itself at the right moment, driven by a FLOW.md router and a hook, instead of you invoking it by name. It is the difference between a skill being installed and a skill actually getting used.Read the full definition →
  • You can call itInvoke it directly when you want it.
  • Slash command/it-sicherheit-meldepflichten

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The summary Claude sees to decide when to auto-load this skill.

Prüfung der IT-Sicherheits- und Meldepflichten von KRITIS-Betreibern und NIS2-Einrichtungen nach dem BSIG (Stand der Technik, Risikomanagement, Vorfallmeldung, Registrierung, Bußgeld). Use when geklärt werden soll, ob eine Einrichtung dem BSIG unterfällt und welche Sicherheits-

SKILL.md

it-sicherheit-meldepflichten.SKILL.md
name: it-sicherheit-meldepflichten
description: "Prüfung der IT-Sicherheits- und Meldepflichten von KRITIS-Betreibern und NIS2-Einrichtungen nach dem BSIG (Stand der Technik, Risikomanagement, Vorfallmeldung, Registrierung, Bußgeld). Use when geklärt werden soll, ob eine Einrichtung dem BSIG unterfällt und welche Sicherheits- und Meldepflichten sie treffen."
language: de
provider_variants: [claude, gemini, openai]
test: ./test.md

/it-recht:it-sicherheit-meldepflichten

Zweck

Das BSIG verpflichtet Betreiber Kritischer Infrastrukturen sowie — seit Umsetzung der NIS2-Richtlinie — rund 29.500 „besonders wichtige" und „wichtige" Einrichtungen zu technisch-organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen nach dem **Stand der Technik** und zu raschen Meldungen erheblicher Sicherheitsvorfälle an das BSI. Dieser Skill ordnet eine konkrete Einrichtung in den Anwendungsbereich ein, bestimmt die geltenden Pflichten und bewertet das Bußgeld- und Haftungsrisiko.

**Rechtslage-Hinweis:** Das NIS2-Umsetzungsgesetz (NIS2UmsuCG) ist am **6.12.2025** in Kraft getreten und hat das BSIG neu gefasst. Die früher in **§ 8a BSIG** (Sicherheit/Stand der Technik) und **§ 8b BSIG** (Meldepflicht zentrale Stelle) geregelten KRITIS-Pflichten finden sich in der Neufassung in **§ 30 BSIG** (Risikomanagement), § 31 BSIG (besondere KRITIS-Anforderungen) und **§ 32 BSIG** (Meldepflichten). Der Skill weist beide Fundstellen aus, weil Altverträge, Audit-Nachweise und ältere Branchenstandards noch auf §§ 8a, 8b BSIG verweisen.

Eingaben

  • Sektor (Energie, Wasser, Gesundheit, Transport, Finanzwesen, digitale Infrastruktur, IKT-Dienstleister, …)
  • Unternehmensgröße (Beschäftigte, Jahresumsatz / Bilanzsumme)
  • KRITIS-Schwellenwerte erreicht? (KRITIS-Verordnung)
  • Bestehende Maßnahmen (ISMS, Zertifizierung, B3S-Branchenstandard)
  • Letzter Audit-/Prüfnachweis (Datum)
  • Vorliegender oder eingetretener Sicherheitsvorfall (Zeitpunkt, Auswirkung)

Sub-Agent-Architektur

Die Bearbeitung folgt drei gedanklichen Rollen. Ein **Scoping-Agent** prüft anhand von Sektor, Größe und KRITIS-Schwellen, ob die Einrichtung als KRITIS-Betreiber, als besonders wichtige oder als wichtige Einrichtung gilt (§ 28 BSIG) — diese Einordnung steuert Pflichtenumfang und Bußgeldrahmen. Ein **Pflichten-Agent** mappt die Maßnahmenpflichten (§ 30 BSIG / früher § 8a BSIG), KRITIS-Sonderpflichten (§ 31 BSIG), Melde- (§ 32 BSIG / früher § 8b BSIG), Registrierungs- und Nachweispflichten und gleicht sie mit dem Ist-Stand ab. Ein **Risiko-Agent** bewertet Fristverstöße, fehlende Nachweise und die persönliche Geschäftsleiterhaftung und beziffert das Bußgeldrisiko. Die Rollen arbeiten sequenziell; das Scoping ist Voraussetzung jeder weiteren Bewertung. Bei Aktenzeichen oder Einzelheiten der KRITIS-Verordnung gilt Zero-Fabrication: nicht verifizierte Angaben werden mit `[unverifiziert – prüfen]` markiert.

Ablauf

1. Anwendungsbereich (§ 28 BSIG)

  • KRITIS-Betreiber: Anlage erreicht Schwellenwert der KRITIS-Verordnung.
  • Besonders wichtige Einrichtung: u. a. große Unternehmen kritischer Sektoren, qualifizierte Vertrauensdiensteanbieter, TLD-Registries, Telekommunikation.
  • Wichtige Einrichtung: mittlere Unternehmen erfasster Sektoren (Regel: ab 50 Beschäftigte oder 10 Mio. EUR Umsatz/Bilanzsumme).
  • Ergebnis bestimmt Aufsichtsregime (ex ante / reaktiv) und Bußgeldrahmen.

2. Risikomanagement / Stand der Technik (§ 30 BSIG, früher § 8a BSIG)

Geeignete, verhältnismäßige und wirksame technische und organisatorische Maßnahmen, u. a.:

  • Risikoanalyse- und Sicherheitskonzepte, Konzepte für Kryptografie und Verschlüsselung
  • Bewältigung von Sicherheitsvorfällen, Business Continuity / Backup-Management
  • Sicherheit der Lieferkette, Zugriffskontrolle, Multi-Faktor-Authentifizierung
  • Bewertung der Wirksamkeit (Stand der Technik, einschlägige europäische Normen)

KRITIS-Betreiber: zusätzlich Systeme zur Angriffserkennung und Nachweispflicht alle zwei Jahre (§ 31 BSIG, früher § 8a BSIG Abs. 3).

3. Meldepflichten (§ 32 BSIG, früher § 8b BSIG)

Mehrstufiges Meldeschema für erhebliche Sicherheitsvorfälle über das BSI-Portal:

  • **Erstmeldung** unverzüglich, spätestens **24 Stunden** nach Kenntnis
  • **Folgemeldung** (Bestätigung/Aktualisierung) binnen **72 Stunden**
  • **Abschlussbericht** binnen **eines Monats**

Erheblich ist ein Vorfall insbesondere bei schwerwiegender Betriebsstörung oder finanziellen/immateriellen Schäden Dritter.

4. Registrierung und Governance

  • Registrierungspflicht beim BSI (§ 33 ff. BSIG); Frist nach Inkrafttreten am 6.3.2026 abgelaufen — Neueinrichtungen registrieren sich fristgerecht.
  • Geschäftsleiter müssen Risikomaßnahmen billigen, überwachen und sich schulen (§ 38 BSIG); persönliche Verantwortlichkeit.

5. Sanktionen (§ 65 BSIG)

  • Besonders wichtige Einrichtungen: bis 10 Mio. EUR oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes.
  • Wichtige Einrichtungen: bis 7 Mio. EUR oder 1,4 % des Umsatzes.

Risiken / typische Fehler

  • **Verspätete Meldung** — Versäumen der 24-Stunden-Erstmeldung verletzt die Meldepflicht nach § 32 BSIG und ist bußgeldbewehrt.
  • **Stand der Technik nicht eingehalten** — veraltete oder nicht dokumentierte Maßnahmen genügen § 30 BSIG (früher § 8a BSIG) nicht.
  • **Bußgeld** — Verstöße gegen § 30/§ 32 BSIG lösen den Rahmen des § 65 BSIG aus (bis 2 % Konzernumsatz).
  • **Geschäftsleiterhaftung** — unterlassene Billigung/Überwachung der Maßnahmen begründet persönliche Verantwortlichkeit der Leitung (§ 38 BSIG).

Ausgabeformat

IT-SICHERHEIT & MELDEPFLICHTEN — <Einrichtung> — <Datum>

I.    Anwendungsbereich (§ 28 BSIG)
      Einordnung:                 [KRITIS / besonders wichtig / wichtig / nicht erfasst]
      Sektor / Schwelle:          <…>
II.   Risikomanagement (§ 30 BSIG / § 8a BSIG a.F.)
      Stand der Technik:          [✓ / ⚠️ / ❌]   Lücken: <…>
      KRITIS-Nachweis (§ 31):     [aktuell / fällig / fehlt]
III.  Meldepflicht (§ 32 BSIG / § 8b BSIG a.F.)
      24h / 72h / 1 Monat:        [eing
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